Donnerstag, 11. April 2013

Beim Absagen nicht den Mut verlieren, sondern davon profitieren!


Jeder Mensch bekommt bei seinen Bewerbungen auch Absagen.

jobmensa.de

Fast alle dieser Absagen sind Standardabsagen, der keine Begründung enthält. Eine Absage ist niemals ein Werturteil über Sie als Arbeitskraft oder Person. Selbst nach einem ersten Vorstellungsgespräch kann sich der Interviewer über einen Bewerber noch kein vollständiges Bild machen und könnte ein solches Urteil gar nicht fällen. Wer aber Zeit und Mühe in eine Bewerbung steckt, ist natürlich enttäuscht, wenn eine Absage im Briefkasten oder E-Mail-Postfach landet.

Jede neue Bewerbung als Chance verstehen


Häufig erhält man leider nur eine allgemeine Absage, die einem nicht dabei hilft, Fehler zu erkennen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Trotzdem gibt es einige Strategien, mit denen man aus einer Absage einen Nutzen für zukünftige Bewerbungen ziehen kann:

1. Wenn eine Absage kommt, ohne dass vorher ein Bewerbungsgespräch stattgefunden hat:

Sie sollen die Bewerbungsunterlagen noch einmal gründlich überprüfen:
  • Ist der Lebenslauf selbsterklärend?
  • Ist das Anschreiben wirklich auf das entsprechende Stellenangebot zugeschnitten?
  • Stimmen die Formate, Schriftgrößen, Rechtschreibung und Grammatik?


Schon der kleinste Fehler kann dazu führen, dass die Bewerbungsunterlagen aussortiert werden. Es wäre bestimmt hilfreich, wenn ein unabhängiger Dritter die Unterlagen noch einmal ehrlich und objektiv prüft.

2. Wenn die Absage nach einem Bewerbungsgespräch eingeht:

Es steht zumindest fest, dass die Bewerbungsunterlagen sehr gut waren. Ansonsten wäre es gar nicht zu dem Gespräch gekommen.

Sie sollen aber das Gespräch noch einmal durchgehen:

  • Wie verlief es?
  • Konnten alle Fragen beantwortet werden?
  • Waren alle wichtigen Dokumente dabei?
  • Haben Sie sich zur Genüge auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet?
  • Kannten Sie die Unternehmensphilosophie ausreichend?
  • Passten Ihre Qualifikationen wirklich mit den Anforderungen der vakanten Stelle zusammen?
  • Auf welche Situationen könnte man sich beim nächsten Mal besser vorbereiten?

Versuchen Sie herauszufinden, welche Gründe es für Ihre Absage gab. Falls Sie keine Begründung für die Absage erhalten haben, sollten Sie ruhig den Mut haben, das Gespräch mit dem Personalchef zu suchen. Sie sollen einfach direkt beim Unternehmen nachfragen. Damit können Sie am besten nach den Ursachen forschen.

Eine weitere Möglichkeit, einer Absage etwas Positives abzugewinnen und gleichzeitig Souveränität zu beweisen, besteht darin, der Firma einen Brief zu schreiben. Darin können Sie beispielsweise mitteilen, dass Sie die Auswahlentscheidung zwar bedauern, aber aufgrund Ihres besonderen Interesses am Unternehmen hoffen, bei Freiwerden einer vergleichbaren Stelle berücksichtigt zu werden. Bitten Sie gegebenenfalls um Aufnahme in eine bestehende Interessenliste für künftige Stellenausschreibungen und bieten Sie dem Unternehmen an, dass es Ihre Bewerbungsunterlagen behalten darf. Damit unterstreichen Sie nochmals die Ernsthaftigkeit Ihrer Bewerbung und bleiben dem Personalchef in guter Erinnerung. 

Lesen Sie weiter, wie Sie sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten können:

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