Dienstag, 9. April 2013

Jobwechsel – Gehen oder bleiben?

Wer heutzutage, in Zeiten von steigender Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise, über einen Jobwechsel nachdenkt, wird als „total verrückt“ abgestempelt. Unzufriedenheit mit der Karriere bzw. der Vergütung kann selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zum Jobwechsel verleiten. Immer seltener wird nach Talent oder Leidenschaft ausgewählt, sondern nach Jobchancen, Gehältern oder auch einfach nur nach Jobs, die einen Lehrplatz anbieten. Sicherheit für die Zukunft ist das Schlagwort. Allerdings bleibt oft die Frage offen, ob man auch wirklich glücklich mit seiner Entscheidung ist. Viele Menschen scheuen den Neuanfang und bleiben lieber frustriert in einem ungeliebten Job.


wiwo.de

Genau überlegen! Ein neuer Job kann der Karriere Flügel verleihen. Dazu muss der Wechsel gut überlegt sein. Finden Sie heraus, was Sie antreibt. Doch wie soll man nun herausfinden, ob man vielleicht allgemein unzufrieden ist oder doch etwas an seinem aktuellen Job ändern sollte?

Man soll die richtigen Fragen stellen:

  • Warum wollen Sie eigentlich wechseln?
  • Wie häufig gehen Sie mit Frust zur Arbeit?
  • Was könnten Sie selbst tun, damit dieser Frust weniger wird?
  • Was könnten Sie selbst tun, um mehr Freude zu empfinden, außer sofort den Job zu wechseln?
  • Was macht Sie unzufrieden?
  • Was fehlt Ihnen wirklich zur Zufriedenheit?
  • Könnte mehr Gehalt Sie zufriedenstellen?
  • Würde eine bessere Bezahlung sich nur wie ein kurz wirksames “Schmerzensgeld” anfühlen?
  • Fühlen Sie sich im Job unter- oder überfordert?
  • Gibt es solche, die Ihnen noch Spaß machen?
  • Was würden Sie lieber machen?
  • Ließe sich das auch in Ihrem Unternehmen realisieren?
  • Treibt einen wirklich nur das Geld?
  • Wäre man mit mehr Gehalt wirklich dauerhaft zufriedener? Oder fehlt die Anerkennung im Job?

Denken Sie über Ihre Tätigkeit nach und versuchen Sie ehrlich herauszufinden, was Ihnen Spaß und Freude macht und was nicht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen