Dienstag, 7. Januar 2014

Kulturschock und neues Leben im Ausland

Abenteuerlust, neues Land, neuer Job, neue Herausforderungen. Man muss sich nicht nur um den Umzug kümmern, sondern diverse Probleme bewältigen, wie Sprache, Kultur sowie die eigene Integration in den neuen Alltag.


Kulturschock

Urlaub in einem Land zu machen bzw. in einem Land zu leben sind zwei Dinge. Man hat ein Bild über ein Land und wie das Leben dort sein kann, aber die Realität von der Vorstellung weicht meistens ab. Bei der anfänglichen Euphorie vergessen viele, dass der Auslandsaufenthalt auch mit großen Herausforderungen verbunden ist. Häufig folgt der Euphorie ein allmählicher emotionaler Absturz. Diese länger anhaltende Phase, wenn man mit einer fremden Kultur zusammentrifft, nennt man Kulturschock. Er ist ein Prozess, ein Gefühlszustand, der sich aus der Schwierigkeit ergibt, die eigenen Werte mit der Fremde zu vereinbaren. Zu den häufigsten Symptomen gehören großes Heimweh, Desorientierung, Traurigkeit, Unmut und Schlaf- und Ernährungsstörungen.

Sie müssen also genau wissen, auf was Sie sich einlassen, wenn Sie eine Auswanderung planen. Besonders dann, wenn Ihnen ein Land fernab der westlichen Kultur vorschwebt. Beschäftigen Sie sich mit der Kultur des Landes, lesen Sie Artikel und Broschüren. Wenn es möglich ist, verbringen Sie längeren Urlaub in dem gewünschten Zielland. Versuchen Sie die Ursachen der kulturellen Werte herauszufinden, warum sich die Menschen so und nicht anders verhalten. Besser Sie kritisieren nicht, was Sie nicht verstehen. Versuchen Sie Unterstützung unter neuen Freunden und Kollegen zu finden und in die neue Kultur hinein zu wachsen. Wer sich mit den Gewohnheiten und Sitten eines Landes auskennt, und flexibel ist, kann einen Kulturschock vermeiden und einen besseren Job finden.

Informationen und Integration

Insiderinformationen bekommen Sie natürlich am besten von Leuten die die Landessprache sprechen. So können Sie einfach Tipps und Tricks bekommen, um sich an die neue Umgebung anzupassen. Sie können mit lokalen Leuten in Konversationskursen, in Kulturveranstaltungen oder über einen Aushang Kontakte knüpfen, wo Sie einen sogenannten "Tandem-Partner“ suchen können.

Die Sprache des Landes zu beherrschen erleichtert das Leben erheblich, und hilft dabei, akzeptiert zu werden. Wenn Sie in ein Land mit "eigener Sprache" wie China, Schweden, usw. gehen, sollten Sie vor der Ausreise die Grundlagen erwerben. Zumindest soweit, dass Sie auf dieser Sprache eine einfache Konversation (fürs Einkaufen, Hotel, Taxi fahren, usw.) führen können.


Wenn Sie doch professionelle Hilfe brauchen: es gibt immer mehr qualifizierte, verhaltensorientierte interkulturelle Trainings, die job- und alltagsrelevante Verhaltenssituationen umfassen.

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