Mittwoch, 19. März 2014

Stress macht krank

Stress bei der Arbeit, in der Beziehung oder zu Hause. Immer mehr Leute kämpfen heute mit erhöhten Stress, er hat Auswirkungen sowohl auf die Psyche als auch auf den Körper.  Ein bisschen Stress ist nicht gefährlich, erst dann, wenn er dauernd ist.


Viele kennen solche Unternehmen, wo der Arbeitgeber immer mehr Arbeit bei weniger Zeit verlangt, und wo man stets bereicht sein muss. Wegen zu viele Gedanken über die Arbeit tauchen oft Schlafprobleme auf. Aber Stress führt nicht nur zur Schlafprobleme, sondern zu schlechter Ernährung, Bewegungsarmut, psychischer Belastung, - und die sind gar nicht gesundheitsfördernd.

Ohne Stress keine Evolution

So lautet das Phänomen. Die Stressreaktion ist ein Geniestreich der Natur, unter Stress läuft unser Körper zur Hochform auf. In Sekundenbruchteilen schießen Hormone wie Cortisol und Adrenalin ins Blut. Sie sorgen dafür, dass Herzschlag und Atmung sich beschleunigen, und dem Gehirn und den Muskeln ausreichend Zucker zur Verfügung stehen. Ein bisschen Adrenalin weckt von Zeit zu Zeit die Lebensgeister, macht fit für Notsituationen, und bringt Schwung ins Leben. Problematisch wird es aber, wenn der Stress kein Ende hat.

Die Steigerung der Leistungsanforderungen kann man nicht nur in Arbeitspläzten, sondern auch durch die heutigen technischen Errungenschaften beobachten. Durch E-Mail, Handy und Internet geht die Übermittlung der Informationen blitzschnell. So haben sich die Anforderungen im Gesellschaft völlig verändert, nichts kann warten, alles muss sofort sein.

Negative Folgen

Der Stress bringt viele negative Folgen mit. Die entstehende schlaflose Nächte belasten das Privatleben, Stress wirkt negativ auf Beziehungen, und ist als Auslöser vieler ernsthafter Erkrankungen bekannt. Viele machen ständig Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz, haben Angst den Arbeitsplatz zu verlieren.
Zu den häufigsten aus Stress resultierenden Krankheiten zählen Schlafstörungen, Magenschmerzen, Verspannung, Übergewicht, Konzentrationsstörungen, Depressionen, erhöhter Blutdruck bis hin zum Herzinfarkt. Erhöhter Alkoholkonsum und Medikamentenmissbrauch treten auch oft bei gestressten Personen auf. Stressbelastung kann schließlich zum Burnout führen, das heute auch schon als Krankheit anerkannt wird.

Stressbekämpfung

Die Schlüssel zur Bekäpfung heißen Anpassung und Kontrolle. Vermeiden wir Verkehrstau und nervtötende Leute, und versuchen wir den innneren Druck nicht überhand nehmen zu lassen. Zum Beispiel wenn wir einen Vortrag vor vielen Menschen halten sollen, üben wir es schon zu Hause mehrmals. Oder wenn wir bereits wissen, dass wir morgen mit einer schwierigen Situation umgehen sollen, spielen wir sie vorab im Geiste durch. Man kann den Körper auch durch Pausen und Auszeiten, oder mit Hilfe Entspannungstechniken gezielt entlasten. 

Lassen wir auch morgen keinen Stress aufzukommen. Eine Tasse Tee oder Kaffee kann ein guter Start des Tages sein. Es kann auch helfen, beim extrem Stress die Situation zu verlassen. Gehen wir nach draußen, atmen wir tief und machen wir kleine Atemübung für fünf Minuten. Machen wir einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause oder plauschen wir ein bisschen mit einem netten Kollege. Jedoch vergessen wir daneben nicht sich genug zu bewegen und pflegen wir unsere soziale Kontakte. Pausen, Wochenende und Urlaub sollen auch frei von Stress sein.

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