Mittwoch, 7. Januar 2015

Bewerbung per E-Mail – Worauf kommt es an?

In der zunehmend digitalisierten Welt von heute setzt sich die Bewerbung per E-Mail immer mehr durch. Doch genauso wie bei Bewerbungen auf dem Postweg gilt es auch hier, bei der Gestaltung der Unterlagen Vorsicht walten zu lassen und diese vor dem Versenden noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Die gleichen Qualitätsmaßstäbe werden nämlich auch bei dieser Bewerbungsform gesetzt: Wenn Sie schon diese Anforderungen nicht erfüllen, kommen Sie Ihrem Traumjob garantiert nicht näher.


Bewerbungen jeglicher Art werden mit dem gleichen Ziel vor Augen verschickt: Alle Jobsuchende streben danach, für ihre Wunschposition ausgewählt zu werden. Ob es ihnen gelingt, hängt in einem recht großen Ausmaß davon ab, ob die Bewerbungsunterlagen Professionalität und Kompetenz vermitteln. Dies kann nur dann der Fall sein, wenn die gleichen Mindestqualitätsstandards wie bei der postalischen Antwort auf eine Stellenanzeige beachtet werden.

Bewerbungen per E-Mail dürfen genauso wenig vor Fehlern strotzen wie die auf Papier. Während bei letzteren eher auf die Rechtschreibung zu achten ist, schleichen sich bei dieser Form der Bewerbung, die zum raschen Versenden verlocken mag, leicht Flüchtigkeits- oder Tippfehler ein, die man ohne nochmaliges Lesen der Unterlagen nicht entdeckt.

Online-Bewerbungen stellen Jobsuchende aber auch vor neue Herausforderungen. Die erste davon ist die Wahl einer seriösen E-Mail-Adresse, die optimalerweise den Vor- und Familiennamen des Absenders enthält. Die nächste Aufgabe besteht in der Angabe eines aufschlussreichen Betreffs: Dieser soll zu erkennen geben, dass es sich bei der E-Mail um eine Bewerbung handelt und welche Position angestrebt bzw. auf welche Stellenanzeige geantwortet wird. Der Text in der E-Mail muss auf den Punkt gebracht sein und dennoch überzeugen – andernfalls wird sich der Empfänger nicht die Mühe nehmen, auch noch die Anhänge anzusehen. Beigefügte Dateien sollten Sie auf ein Anschreiben, einen Lebenslauf und die nötigen Zeugnisse begrenzen, und möglichst zu einem Dokument zusammenfassen. Diese sind übrigens mit aussagekräftigen Dateinamen zu versehen und möglichst als PDF zu verschicken, damit beim deren Öffnen keine Probleme entstehen und alle Formatierungen beibehalten werden.


Bei Bewerbungen per E-Mail kommt es außerdem darauf an, dass man die Empfänger richtig wählt. Personen, die nicht für das Anstellen von Personal zuständig sind, werden Ihre E-Mail mit einem Klick löschen. Vergewissern Sie sich auch immer, ob Sie Ihre Kontaktdaten angeführt haben. Lässt sich nicht sofort erschließen, wie man sich mit Ihnen in Verbindung setzen kann, landet Ihre E-Mail ebenfalls ohne langes Nachdenken im virtuellen Papierkorb. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen