Dienstag, 5. Mai 2015

Kann ein Job glücklich machen?

Der Job ist ein wesentlicher Faktor im Leben eines jeden Berufstätigen. Immerhin verbringen ja Beschäftigte einen beträchtlichen Anteil ihrer Zeit in der Arbeit. Sie suchen Tag für Tag ihren Arbeitsplatz auf und sitzen stundenlang von ihren Kollegen umgeben am Schreibtisch, um ihre Tätigkeit den Anweisungen des Chefs entsprechend auszuführen. Es ist also nur logisch, dass der Beruf andere Lebensbereiche beeinflusst. Doch folgt daraus auch, dass Sie Ihr Glück finden, indem Sie Ihren Traumjob erlangen?


Nun ja, es wäre toll, wenn das der Schlüssel zum Geheimnis wäre. All jene, die unglücklich sind, hätten dann nichts anderes zu tun als festzulegen, worauf es für sie beruflich ankommt, und sich dementsprechend auf die Suche nach der perfekten Stelle zu machen.

Streben Sie einen Beruf mit guten Karriereaussichten an oder wünschen Sie sich eher eine künstlerische oder wissenschaftliche Laufbahn? Wissen Sie nette und hilfsbereite Mitarbeiter zu schätzen, die für ein gutes Arbeitsklima sorgen, oder eher einen Chef, der genügend Freiraum für eigene Entscheidungen lässt und gute Arbeit würdigt?  Ist es ein gut bezahlter Job, der mit Zusatzleistungen einhergeht, was Sie begehren? Nur zu! Rechnen Sie aber lieber nicht damit, dass Sie automatisch glücklich werden, wenn Sie die gewünschte Stelle finden.

All dies sind Faktoren, die Perspektive geben oder zumindest den Arbeitsalltag angenehmer machen. Wenn es an ihnen mangelt, hat es Frustration und Unmut zur Folge. Das Berufsleben prägt also sehr wohl den Gefühlszustand der Arbeitnehmer. Zum absoluten Glück braucht es aber mehr.


Wie wichtig der Beruf ist, hängt stark von der Persönlichkeit des Individuums, vom Wertsystem der konkreten Person ab. Die Zufriedenheit im Job trägt aber jedenfalls zum Glücklichsein bei. Gleichzeitig macht die Arbeit jedoch nur einen Teilbereich des Lebens aus. Anderen Bereichen, so beispielsweise dem Privaten oder der Familie, kommt ebenfalls eine Bedeutung zu. Zum echten Glück muss im Großen und Ganzen alles stimmen. Konzentrieren Sie sich also nicht alleine auf Ihren Job – finden Sie lieber ein Gleichgewicht. 

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