Donnerstag, 7. Januar 2016

Deswegen wurde Ihre Bewerbung aussortiert – 8 gute Gründe

Angenehm ist es nicht, doch Ihre Bewerbung wurde zwischen all den anderen Kandidaten aussortiert und für Sie gab es nur die Absage. Oder, schlimmer noch, gar keine Antwort, denn nicht selten werden nur die Kandidaten benachrichtigt, mit denen die Personalabteilung auch in Kontakt getreten ist, sprich die, deren Bewerbung zumindest in die zweite Runde gekommen ist. Woran es genau gelegen hat, können wir Ihnen auch nicht sagen. Dafür verraten wir Ihnen einige der wahrscheinlichsten Ursachen.


1. In Ihren Bewerbungsunterlagen haben Sie nicht die richtigen Schlüsselworte benutzt. Lesen Sie die Anzeige immer gründlich durch und achten Sie auf die Begriffe, die darin verwendet werden. Diese müssen auch in Ihren Unterlagen vorkommen. Bedenken Sie, dass Personaler auch nur Menschen sind und bei, im Schnitt, 250 Bewerbungen für eine offene Stelle, nicht mehr als ein paar Sekunden zum Überfliegen Ihrer Unterlagen haben.

2. Sie haben keine professionelle E-Mail-Adresse angegeben. Oder kennen Sie vielleicht Geschäftsführer, deren Adressen „Sternchen123“ oder „DarkLOrd“ heißen?

3. Sie haben die Voraussetzungen nicht erfüllt. Vor allem junge Bewerber neigen dazu, sich für Stellen zu bewerben, für die sie zwar durchaus die theoretischen Qualifikationen, nicht aber die nötige Erfahrung haben. Unternehmen wollen weder über- noch unterqualifizierte Beschäftigte.

4. Sie haben die falsche Person angeschrieben. Steht diese Information nicht schon in der Anzeige, empfehlen Ihnen, immer telefonisch zu erfragen, an wen die Bewerbung gerichtet werden soll. Schlimmer noch als keine Ansprechperson ist die falsche Ansprechperson.

5. Sie haben Rechtschreibfehler gemacht. Am besten immer die Rechtschreibprüfung Ihrer Office-Software aktivieren, denn jeder Rechtschreibfehler kann fatal sein. Genauso verhält es sich auch bei Formatfehlern.

6. Sie haben das falsche Dateiformat für Ihre Bewerbung verwendet. Wenn die elektronische Bewerbung in einem bestimmten Dateiformat abgespeichert werden soll, dann wird ebendieses Dateiformat von den Personalern auch vorausgesetzt.

7. Sie haben Ihre Social-Media-Präsenz vernachlässigt. Posten Sie regelmäßig feucht-fröhliche Partyfotos auf Ihr Profil? Diese sind nicht nur meistens unvorteilhaft, sondern können im schlimmsten Fall, wenn die Personaler diese online finden, Sie in ein ganz falsches Licht rücken und den potentiellen Traumjob posten.


8. Sie waren zu spät. Die Besetzung einer offenen Stelle dauert, im Schnitt, 2 Monate ab Veröffentlichung der Ausschreibung, was wiederum heißt, dass die ersten Kandidaten spätestens nach einem Monat schon zum Vorstellungsgespräch gebeten werden. Bewerben Sie sich erst jetzt, schmälern sich Ihre Chance beträchtlich. 

Kommentare:

  1. zu 1.
    250 Bewerbungen pro Stelle, na super, dann braucht man sich ja nur 5 Mal die Woche ein Jahr lang bewerben, dann müsste es statistisch ja klappen, ha ha... Allerdings muss man dann die Frage beantworten, wie denn nur diese Lücke im Lebenslauf entstanden ist. Verweist man auf die emsigen Bewerbungsbemühungen, wird man gefragt, warum es denn bisher nicht geklappt hat. Schöne neue Arbeitswelt. Abhilfe könnte ein Bedingungsloses Grundeinkommen schaffen (BGE).

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    1. Sicherheit ist passé! Altes funktioniert nicht mehr. Neues hat sich noch nicht etabliert. Wir haben es mit einem Vakuum zu tun, was Karriere betrifft. Das klingt bedrohlich? Das ist es auch, ...“ http://berufebilder.de/2015/karriere-zukunft-lebenslauf/#text

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