Dienstag, 26. April 2016

Die häufigsten Gründe für eine Entlassung

Wir geben Ihnen oftmals Tipps, wie Sie potentielle Arbeitgeber von Ihren Qualitäten überzeugen und so zu Ihrem Traumjob kommen können. Was aber, wenn Sie diesen bereits haben? Dann wollen Sie ihn sicher nicht verlieren! Sollten Sie sich in den folgenden Zeilen wiederfinden – was wir nicht hoffen – dann ändern Sie Ihr Verhalten schleunigst und hoffen Sie, dass es noch nicht negativ aufgefallen ist. Diesmal beleuchten wir die häufigsten Gründe für eine Kündigung.



Hand aufs Herz: Haben Sie schon einmal einen Stift, ein Notizblock oder sonst irgendeine Kleinigkeit aus dem Büro mitgenommen, ohne groß darüber nachzudenken? Oder einen privaten Brief mit Marken aus der Firma frankiert, weil Sie sonst nie rechtzeitig zur Post gekommen wären? Es hört sich nach Kleinigkeiten an, aber tatsächlich ist es so, dass Sie wegen Diebstählen sehr leicht gekündigt werden können. Für Arbeitgeber ist in diesem Fall nicht der Wert der entwendeten Gegenstände ausschlaggebend, sondern der Missbrauch des Vertrauens, das in Sie gesetzt worden ist.

Apropos Vertrauen – Ihr Arbeitgeber vertraut Ihnen auch in der Hinsicht, dass Sie Ihre Arbeitszeiten einhalten und nicht unentschuldigt fehlen. Schließlich werden Sie ja am Ende des Kalendermonats für eine vertraglich festgelegte Stundenzahl bezahlt. Kommen Sie mit Regelmäßigkeit zu spät ins Büro oder gönnen Sie sich immer ausgedehnte Mittagspausen? Machen Sie auch merklich früher als Ihre Kolleginnen und Kollegen Feierabend? Und das jeden Tag? Dann sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie bald ohne Job dastehen. Wenn Ihre Arbeitszeiten sich so sehr von denen Ihrer Kollegen unterscheiden, raten wir Ihnen dringend, mit Ihrem Vorgesetzten neue Arbeitszeiten festzulegen, denn nur dann sind Sie auf der sicheren Seite. Grundlos in den Krankenstand zu gehen ist auch ein rotes Tuch für Arbeitgeber. Natürlich wird jeder mal krank und darf sich auch auskurieren, doch wenn Sie regelmäßig die, je nach Betrieb, bis zu drei freien Tage nehmen, die Sie auch ohne ärztliches Attest bekommen, dann stehen Sie bald auf der roten Liste.

Auch wenn Sie viele private Telefonate vom Büro aus führen, sollten Sie dieses Vorgehen überdenken. Denn während der Arbeitszeit sind diese eigentlich, genauso wie auch das private Surfen, nicht gern gesehen. Ein kleiner Ansporn: die meisten Unternehmen protokollieren diese regelmäßig!

Frust am Arbeitsplatz hat jeder, es ist aber kein Grund, um sich beleidigend über Kollegen und Chefs zu äußern, weder während der Zigarettenpause, noch auf Social-Media-Plattformen. Ganz im Gegenteil – kommt es raus, können Sie auch fliegen! Und bitte den Frust auch nicht in Alkohol ertränken, vor allem nicht im Büro! Alkoholkonsum am Arbeitsplatz ist nämlich ein weiterer Entlassungsgrund.

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