Mittwoch, 18. Mai 2016

Tipps gegen Stress am Arbeitsplatz

Dass Stress schlecht für die Leistung der Arbeitnehmer ist, braucht eigentlich nicht mehr erwähnt werden. Stress kann von gesundheitlichen Problemen bis hin zum gefürchteten Burnout führen und Sie auch für längere Zeit arbeitsunfähig machen. Deshalb sollten Sie rechtzeitig auf die Warnsignale Ihres Körpers hören und gegebenenfalls dem Stress entgegensteuern. Vorsorge ist auch in diesem Fall besser als Nachsorge – für uns Grund genug, Ihnen einige Tipps zu geben, um den Stress gar nicht erst aufkommen zu lassen.




1. Prioritäten setzen. Sie haben schon wieder drei verschiedene Projekte gleichzeitig am Laufen? Wissen nicht mehr, mit welcher Aufgabe anzufangen? Die Anzahl der Projekte, die Ihnen übertragen werden, können Sie nur bedingt beeinflussen. Teilen Sie diese in kleine Schritte bzw. Aufgaben ein und überlegen Sie genau, welche wichtiger und dringender sind. Gehen Sie beim Arbeiten nach diesem Ranking vor. Multitasking ist zwar wünschenswert, aber mehr als eine Aufgabe können Sie, realistisch gesehen, nicht mit voller Konzentration lösen.


2. Pausen nutzen. Pausen sind dazu da, sich kurz zu bewegen und den Kopf frei zu bekommen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten bewusst zum Entspannen und verbringen Sie Ihre Pausen nicht damit, sich auf das nächste Meeting vorzubereiten.


3. Auf die eigene Gesundheit achten. Wussten Sie, dass fettes und kalorienreiches Essen in Zusammenhang mit mangelnder Bewegung Stress begünstigt? Greifen Sie also in der Mittagspause lieber mal auf die Salatbar zu und achten Sie auch in der Freizeit auf ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung. „Mens sana in corpore sano“ sagten schließlich schon die alten Römer. Beim Sport werden Endorphine freigesetzt, die im Nu Ihren Gemütszustand erheblich verbessern.


4. Zeit gut einteilen. Behalten Sie den Überblick in Ihrem Terminkalender und teilen Sie jeder Aufgabe die nötige Zeit zu, so dass Sie möglichst nicht unter Druck geraten. Zeitdruck ist nämlich einer der Hauptgründe für Stress. Halten Sie sich außerdem den Rücken frei, indem Sie sich eine Vertretung in Ihrem Betrieb suchen. Wenn Sie mal nicht im Haus sind, brauchen Sie sich somit nicht darum sorgen, dass niemand Ihre Aufgaben zeitweilig übernehmen kann.


5. Nein sagen. Es fällt zwar vielen von Ihnen nicht leicht, doch Sie sollten auch bewusst „Nein“ zu Aufgaben sagen, für die Sie keine Zeit haben oder nicht zuständig sind. Das macht Sie nicht zum schlechten Kollegen. Wenn Sie mal weniger zu tun haben, bieten Sie einfach an, jemand anderem unter die Arme zu greifen.


6. Hobbys nicht vernachlässigen. Wer sich nur über seine beruflichen Leistungen definiert, wird eher gestresst, wenn mal in der Arbeit nicht alles nach Plan läuft. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Hobbys, damit Sie sich auch außerhalb der Arbeitszeit an Erfolgen freuen können.

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