Mittwoch, 17. August 2016

Schätzen Europäer den Brexit als Gefahr für ihren Job ein?

Vor wenigen Wochen gab es ein Thema, das die Medien beherrscht hat, wie kaum ein anderes: der Brexit. Der Ausstieg Großbritanniens aus der EU hat nicht nur innerhalb des Landes selbst, sondern auch international für großen Wirbel gesorgt. Dass es für den Brexit zahlreiche Befürworter wie auch Gegner gibt, wurde innerhalb dieser letzten Wochen mehr als deutlich. Doch wie schätzen Europäer den Brexit für ihre eigene berufliche Zukunft ein? Wir fragten unsere User in Deutschland, der Schweiz, Österreich, dem Vereinigten Königreich, Irland, Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien ob sie glaubten, dass der Brexit Auswirkungen auf ihre Arbeit hätte.

Was unsere Statistik bereits auf den ersten Blick erkennen lässt, ist, dass der Anteil jener Menschen, die sich aufgrund des Brexit um ihren Job sorgen, in allen Ländern unter 50 % liegt. Die 3 Länder, in denen sich die meisten Menschen um ihre Arbeit sorgen, sind mit 44 % das Vereinigte Königreich, welches aus naheliegenden Gründen vom Brexit am stärksten betroffen ist, Irland, welches starke Wirtschaftsbeziehungen mit Großbritannien pflegt (46 %) und Polen, welches über eine Million Arbeitsmigranten im Vereinigten Königreich beschäftigt (46%).

Obwohl auch viele Menschen anderer osteuropäischer Länder im Vereinigten Königreich arbeiten, ist in den übrigen Ländern wie Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien die Sorge um den eigenen Job aufgrund des Brexit nicht ganz so hoch wie in Polen. Besonders Rumänien scheint arbeitstechnisch vom Brexit wenig betroffen zu sein (lediglich 7 % der Befragten gaben an, sich diesbezüglich zu sorgen), was zum Teil damit zu tun hat, dass mehr Rumänen in Frankreich oder Spanien arbeiten, als im Vereinigten Königreich.

Und auch im DACH Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist die große Mehrheit der Meinung, dass der Brexit keine Auswirkungen auf ihren Arbeitsplatz hat.

Diese Umfrage wurde im Juli 2016 durchgeführt. 

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