Donnerstag, 1. September 2016

Hinterlassen Sie einen guten ersten Eindruck mit Ihrem Lebenslauf

Ob jemand Sie sympathisch findet oder nicht, entscheidet sich bereits in den ersten paar Sekunden nach dem Kennenlernen. Das ist wissenschaftlich belegt. Und es stützt die alte Weisheit, wonach der erste Eindruck zählt. Bewerben Sie sich um einen neuen Job, verschafft sich Ihr potentieller neuer Arbeitgeber den ersten Eindruck durch Ihren Lebenslauf. Das soll keinen zusätzlichen Druck auf Sie ausüben, denn ein guter und übersichtlicher Lebenslauf ist gar nicht schwer zu gestalten. Im Folgenden sagen wir Ihnen, worauf es ankommt.



Der Lebenslauf, den Sie Ihrer Bewerbung beifügen, ist, zusammen mit dieser, Ihre Visitenkarte, anhand derer Ihr potentieller Arbeitgeber sich ein erstes Bild von Ihnen verschafft. Wenn Sie vom ersten Augenblick an punkten wollen, achten Sie beim Verfassen darauf, dass Ihr Lebenslauf kurz und knackig alle wichtigen, also für den ausgeschriebenen Job relevanten, Informationen über Sie beinhaltet. Ob Sie den Lebenslauf nun tabellarisch oder anders aufbauen wollen, bleibt Ihnen überlassen. Wählen Sie aber eine möglichst professionell wirkende Schriftart aus – dass Sie auch Humor haben, können Sie später, im Bewerbungsgespräch, beweisen!

Der Kopfteil Ihrer Bewerbung muss auf jeden Fall Ihren Namen, Adresse, Telefonnummer und Email beinhalten. Infos zu Staatsangehörigkeit, Personenstand oder einem eventuellen militärischen Grad sollten nur dann angegeben werden, wenn sie für die ausgeschriebene Stelle relevant sind.

Weiter geht es üblicherweise mit Ihrer beruflichen Laufbahn. Hier sollten Sie nicht chronologisch vorgehen, sondern mit der letzten (oder der aktuellen) Arbeitsstelle anfangen. Zu jeder Stelle nennen Sie auf jeden Fall auch das Unternehmen, eine kurze Beschreibung Ihrer genauen Tätigkeit und Aufgaben, sowie Antrittsdatum und das Datum der Beendigung Ihres Dienstvertrags, am besten mit Monat und Jahr. Gehen Sie im nächsten Schritt genauso mit den Stationen Ihres Bildungswegs vor – vom letzterworbenen Abschluss abwärts – und nennen Sie immer die Art der Ausbildung, die veranstaltende Einrichtung, sowie das Datum Ihres Abschlusses. Fortbildungen, die Sie über die Jahre gemacht haben, gehören auch hier hin.

Sind Sie ein Fremdsprachentalent oder haben Sie gute IT-Anwenderkenntnisse? Die gehören in die Rubrik Kenntnisse/ Fähigkeiten. Besonders gut macht es sich, wenn Sie auch entsprechende, von Ihnen erworbene Zertifikate für diese Kenntnisse und Fähigkeiten angeben können, sowie konkrete Beispiele, wo Sie diese in Ihrem bisherigen Arbeitsleben erworben, erfolgreich eingesetzt und verfeinert haben. Achten Sie darauf, dass es möglichst konkrete Fähigkeiten sind und denken sie daran, dass die meisten von uns von sich behaupten würden, wir wären „gute Zuhörer“ oder „freundliche Kollegen“. Die angeführten Fähigkeiten sollten auf jeden Fall zur Stellenbeschreibung passen und Ihrem zukünftigen Arbeitgeber einen Mehrwert bieten. Genauso verhält es sich mit Ihren außerberuflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten – sofern diese dem potentiellen Arbeitgeber beweisen, dass Sie eine engagierte und vielseitig interessierte Person sind und auch ein Zusammenhang zur ausgeschriebenen Stelle besteht, nur zu! Oder vielleicht haben Sie auch interessante Hobbies, die zur Stellenbeschreibung passen. In diesem Fall können Sie auch diese angeben. Haben Ihre Hobbies aber gar keinen Zusammenhang zur Stelle, raten wir Ihnen eher davon ab, diese in einer eigenen Rubrik aufzuzählen.

Haben Sie all dies beachtet, dann haben Sie einen überzeugenden Lebenslauf zusammengestellt. Jetzt nur noch eine gründliche Rechtschreibprüfung, gerne auch mit Hilfe Ihrer Office-Software, und Ihr Lebenslauf kann in Ihre Bewerbungsmappe wandern und Ihren neuen Arbeitgeber hoffentlich überzeugen!


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