Dienstag, 6. September 2016

Vermeiden Sie diese Fehler im Lebenslauf

Tipps für einen überzeugenden Lebenslauf, Teil Zwei. Sie verschicken unzählige Bewerbungen und bekommen fast nie Antworten oder Einladungen zum Bewerbungsgespräch? Nur die Standardmails der Personaler, die Ihnen mitteilen, dass Sie leider nicht in die engere Auswahl gekommen sind? Das ist natürlich frustrierend, vor allem, weil Sie ja viel Arbeit und Anstrengung in Ihre Bewerbung gesteckt haben. Und das wird sicher stimmen, schließlich verschicken die wenigsten zum Spaß Bewerbungen. Doch es lohnt sich, einen kritischen und objektiven Blick auf Ihren Lebenslauf zu werfen – denn vielleicht haben Sie doch den einen oder anderen Fehler gemacht? Wenn Sie sich in einem der untenstehenden Fälle wiedererkennen, kein Problem! Schließlich wissen Sie ja jetzt, was Sie verbessern können!



1. Ihr Lebenslauf enthält grobe Rechtschreibfehler. Trotz aller Vorsicht ist es passiert – Sie haben einen Rechtschreibfehler nicht bemerkt und ausgebessert. Was sich für Sie wie ein kleines Missgeschick anfühlt (schließlich geht es ja um Ihre Qualifikationen und den Mehrwert, den Sie Ihrem potentiellen Arbeitgeber bieten können), ist Personalern oft ein großes Dorn im Auge. Daraus schließen sie, dass Sie nicht sorgfältig genug arbeiten, sondern oftmals oberflächlich bleiben. Und niemand möchte einen solchen Mitarbeiter.

2. Ihr Lebenslauf sieht unprofessionell aus. Sieht Ihr Lebenslauf wie ein einziger, schwer leserlicher Textblock aus? Oder haben Sie ihn zu verspielt gestaltet, mit vielen gefetteten Passagen und schnörkeliger Schriftart, weil Sie gemeint haben, so sticht er bestimmt aus der Masse der Bewerbungen ins Auge? Das hat er wirklich, aber leider im negativen Sinn. Aus der Masse der Bewerbungen, die Personaler bewältigen müssen, stechen eher solche Lebensläufe heraus, die für maximale Lesbarkeit formatiert sind und im Idealfall auf den ersten Blick alle für die Ausschreibung wichtigen Infos zeigen.

3. Sie haben keine oder zu wenige Praxisbeispiele angeführt. Genauso wichtig wie die Aufzählung der genauen Aufgaben, die Sie im Rahmen Ihrer bisherigen Anstellungen gemeistert haben, sind auch Praxisbeispiele mit Ihren Erfolgen. Lebensläufe, die solche enthalten, haben bessere Chancen, positiv im Gedächtnis zu bleiben.


4. Sie haben keinen Bezug zur ausgeschrieben Stelle hergestellt. Haben Sie vielleicht nicht dafür gesorgt, dass gerade die Qualifikationen hervorgehoben werden, die für die ausgeschriebene Stelle wichtig sind? Das könnten Sie nun bereuen, denn Personaler haben oft nicht die Zeit oder die Geduld, selbst nach diesen Infos in Ihren Unterlagen zu suchen. Wer aber die nötigen Qualifikationen gekonnt in den Vordergrund rückt, anstelle einfach planlos alles aufzulisten, verbessert seine Chancen ungemein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen